EurActiv - Letters to the Editor

Zum Artikel ‘Europaabgeordnete unterstützen Verbot von Farbstoffen in Lebensmitteln’:

In einer Zeit, in der sehr gut bekannt ist, dass jeder dritte Allergiker ist und die Zahl der Umwelterkrankten rapide steigt (rund 15% in Industrienationen), wäre es in keinster Form mehr nachvollziehbar, warum nicht EU-weit von chemischen Zusatzstoffen Abstand genommen wird.

Es ist ganz simpel auf Basis der Allergologie nachweisbar, dass sich diese Stoffe im Körper akkumulieren und zu Spontan- bzw. Spätreaktion führen. Die Folgeschäden (z.B. Genmutationen) sind eine Katastrophe.

Unsere Nachkommen sind doch an sich schon die reinste Mülldeponie. Flammschutzmittelausdünstungen aus PCs und Druckern, Pestizide und Azofarbstoffe in der Kleidung, Blei, Gerbstoffe und Chrom in den Schuhen, Kohlendioxid, Schwefel, Chromsalze und viel andere Chemikalien in der Luft, Amalgam, PFT und diverse andere Stoffe über die Muttermilch, Formaldehyd im Laminat, Pestizide im Teppich, Weichmacher im Spielzeug, in den Schnullern und in fast allen anderen Gegenständen aus Kunststoff, Chemikalien in Waschmittel, Weichspüler, Parfüm, Elektrosmog vom Handy, von den Sendefunkmasten, vom PC (W-Lan)und vom Funkwecker ausgehend. Gentechnik, mit selbstbildenden Pestiziden, verursacht dann noch den Rest an Schädigung.

Wer braucht da noch Zusatzstoffe in der Nahrung? Schimmel und Co. als Aromabildner im Joghurt oder Konservierungsstoffe und Co.? Die Antwort kann nur lauten: kein Mensch. Die Einzigen, die davon langfristig profitieren, sind lediglich die großen Chemieriesen. Die wiederum ernähren sich dann wissentlich rein biologisch und bauen ihre Häuser öko- und baubiologisch. Diejenigen, die für den Profit mit der Chemieverseuchung der Weltbürger verantwortlich sind, haben dann auch das nötige Kleingeld, um die nötigen Präventions- und Entgiftungsmaßnahmen zu treffen.

Setzen Sie dieser Chemikalienüberflutung der menschlichen und tierischen Organismen ein Ende!

Mit umweltfreundlichen Grüßen,

Aida Infante-Gööb

Umwelt Rundschau.de

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Comments

  1. liebe aida

    habe eben mein mittagessen (was man ja eigentlich nicht tun sollte…) vor dem TV eingenommen und dabei erfahren was ihnen widerfahren ist, was ihr leben so sehr beeinflusst.

    ich stelle mir gerade vor dass ich wahrscheinlich grösste mühe hätte mit diesem leiden zu leben.

    ich kenne auch kein rezept dagegen, aber ich möchte ihnen sagen, geben sie die hoffnung nicht auf, sie haben mich beeindruckt,

    alles liebe
    katrin landolt

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